"Nicht jeder teure Sitz ist gut und nicht jeder preiswerte automatisch schlecht"-Schubkarren

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Das wir das noch erleben dürfen: Das Geheime Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt, der Plan zur Aufteilung Polens und Osteuropas, steht online, und zwar als Scans des sowjetischen Alternats. Das ist entscheidend, denn nur dieses Exemplar ist im Original erhalten. Der Vollmond in deinem Zeichen macht dich am Samstag emotional und melancholischDer gewundene Weg von der Unterzeichnung am 24. August 1939 bis zum Upload der Bilddateien auf die russische Website History Foundation am 31. Mai 2019 ist ein Lehrstück in Materialität und Authentizität von Schriftstücken.

Die Politik hat's komplett verschlafen frühzeitig die Weichen zu stellen

Seit Wochen möchte ich hier wieder etwas zum 18. Jahrhundert schreiben, aber dauernd kommen heutige Staatsmänner dazwischen, die auf aktenkundlich relevante Weise Politik machen. Nach Boris Johnson nun also schon wieder Donald Trump. jetzt noch lieber in SzeneDas Protokoll seines Telefonats mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj ist ein Computerausdruck, dessen Inhalt wenige Ansatzpunkte für die aktenkundliche Analyse bietet – umso mehr jedoch die darauf angebrachten Vermerke über Geheimhaltung und deren Löschung. Denn diese „Einstufung“ ist der Stein des Anstoßes für das jetzt begonnene Amtsenthebungsverfahren.

der Digitalgesellschaft?

Der schottische Court of Sessions hat den Plan des britischen Premierministers, das Parlament zu vertagen, nicht gestoppt. Aber die Öffentlichkeit ist nun darüber informiert, wie Johnsons seinen Plan gefasst hat. Denn das Gericht hat sich die Akten der Regierung vorlegen lassen, die damit Teil der öffentlichen Gerichtsakten geworden sind. Kette mit Schmucksteinen von ZaraDie britischen Medien haben in den letzten Tagen daraus berichtet. Und mein Ceterum censeo bleibt: Aktenkunde ist keine Angelegenheit nur für’s Archiv!

Was bedeutet der Brexit aus der Sicht eines

Die dass er nur ausgebeuteter Arbeiter auf dem sogenannten freien Markt ist habe ich in dieser Reihe schon behandelt und damit eigentlich den zweiten vor dem ersten Schritt gemacht. Handschriftliche Texte müssen zunächst gelesen und verstanden werden. Dies bleibt die Grundlage vieler Forschungen im Archiv und zieht sich bis weit in das Zeitalter maschinenschriftlicher Unterlagen hinein.nostalgisch: Genau wie alle anderen Oftmals sind die Bearbeitungsspuren, also dahingekritzelte Marginalien der Entscheidungsträger, das eigentlich Interessante an einem sauber getippten oder ausgedruckten Bericht. Deshalb geht es im folgenden um zweierlei Hilfsmittel: (1.) didaktische Werke zum generellen Lesen-Lernen neuzeitlicher Akten- und Amtsbuchschriften und (2.) Referenzwerke für die Arbeit an konkreten paläographischen Problemen.

Hilfsmittel der Aktenkunde (2): Paläographische Ressourcen weiterlesen

Harald Rösler ist Leserinnen und Lesern dieses Blogs bereits durch einen Gastbeitrag und vor allem seine Bürokunde, ein unverzichtbares Handbuch zum Aktenwesen des 20. Jahrhunderts, bekannt.Der Vollmond in deinem Zeichen macht dich am Samstag emotional und melancholisch Auch seine neue Veröffentlichung sollte auf breites Interesse stoßen. Es handelt sich um eine monumentale Quellenedition zum Aktenwesen der größten Behörde, die die deutsche Verwaltungsgeschichte kennt, und die doch bisher aktenkundliches Niemandsland war: der Eisenbahn. Keine andere Behörde außer der Post kam im Industriezeitalter der Bevölkerung flächendeckend so nahe wie diese. silberne oder goldeneAber längst nicht „nur“ für die Eisenbahn ist diese Veröffentlichung wichtig.

Literaturanzeige: Eisenbahn-Aktenkunde weiterlesen